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Du kennst das bestimmt: Die Arbeit ist erledigt, du verlässt deinen Arbeitsplatz und freust dich auf den Feierabend und Entspannung. Ein Blick in deinen Kalender verrät dir, dass dort lauter Termine stehen, dabei wolltest du doch einen ruhigen Abend auf dem Balkon. Nur für dich. Dann eben morgen. Aber im Grunde weißt du genau, dass es morgen genauso aussieht. Und übermorgen auch.

Du atmest einmal tief durch, denkst dir „Auf geht’s“ und widmest dich dem 1. Punkt deiner Freizeitgestaltung. Danach kannst du dich ja immer noch entspannen. Gut motiviert fängst du an und kommst auch voran. Bis du zum 1. Mal zum Handy greifst. Nur mal schnell Instagram checken. Zack! Halbe Stunde um. „Scheiße. Jetzt aber schnell!“ Weiter geht’s im Programm. Dieses ewige Müssen sitzt dir im Nacken, die eigenen Ansprüche und Erwartungen. Du erkennst sie an „Ich sollte jetzt aber …“ , „Ich muss noch eben schnell…“.

Sinnfreie Handynutzung

Deine Gedanken kreisen immer wieder um deine Aufgaben. „Eine Pause wäre ganz gut, nur ganz kurz“ und schon greifst du wieder zum Handy. 45 Minuten weg! „Jetzt lohnt es sich eh nicht mehr!“ Die Prokrastination hat gewonnen und du gibst auf. Vielleicht spielst du dieses Spiel noch ein paar Runden länger. Das spielt keine Rolle. Dein schlechtes Gewissen ist da und bringt es auf den Punkt: In dieser Zeit hättest du dich auch erholen können.

Warum mache ich das immer?

Du möchtest doch deine Freizei genießen! Sie soll erfüllt sein mit Wohlbefinden, Genuss und Aktivitäten, die für dich lohnenswert sind und Entspannung vom Arbeitsalltag bringt. Du möchtest Spaß haben, Zeit mit Freunden verbringen, ohne an deine To-Do-Liste zu denken und die Seele baumeln lassen. Aber wie geht das?

Wenn du prokrastinierst, hast du in der Regel Stress. Du hast zu viele Dinge, die du erledigen möchtest, bist müde, kannst aber nicht schlafen, weil du ja so viel zu tun hast. Ein probates Mittel, deine To-Do-Liste zu verändern ist eine Not-to-Do-Liste!

Du kannst das ganz physisch angehen, indem du zwei Blätter nimmst. Auf dem 1. notierst du dir die Dinge, die du erledigen musst. Dann nimmst du dir das 2. Blatt für deine Not-To-Do-Liste. Jetzt überlegst du dir, welche Dinge du von der 1. Liste auf die 2. setzen willst. Was willst du sein lassen?

Tipp: Hierzu gehören auf jeden Fall Dinge wie Fenster putzen, Auto waschen, Sperrmüll vorsortieren, Keller oder Dachboden aufräumen, Gardinen waschen, Kompost umsetzen. Ich denke, du weißt, was gemeint ist.

Frage dich bei jedem Punkt: Ist das gerade WIRKLICH wichtig?

Mit dieser Technik lernst du abzuwägen. Ist es gerade wichtiger, dass ich mich entspanne oder dass ich etwas für andere mache?

Ich gebe dir ein paar Beispiele: Ist es gerade wichtiger, dass du dich erholst oder dass du dir den Liebeskummer deiner Freundin anhörst? Ist es gerade wichtiger, dass du einen Spaziergang machst, oder deiner Oma beim Kochen hilfst? Ist es wichtiger, dass du Entspannungsübungen machst, oder deinen Vater im Garten unterstützt?

Es ist nicht leicht diese Entscheidungen zu treffen, weil du das Gefühl hast, wenn du dich für dich entscheidest, dich gleichzeitig gegen jemand anderen zu entscheiden. Allen gerecht zu werden ist die schlechteste Entscheidung, die du für dich treffen kannst.

Deshalb:

Fange mit einfachen Sachen kann und steigere dich langsam. Je mehr du emotional involviert bist, umso schwieriger sind die Entscheidungen, welche Dinge zu von der To-Do-Liste auf die Not-to-do-Liste setzen kannst.

Die Not-to-do-Liste kannst du genauso abhaken, wie deine To-Dos und du wirst sehen, wieviel Freude es bringt, auch hier einen Haken nach dem anderen zu setzen.

Diese Liste hält dich davon ab zu prokrastinieren, weil du dich auf die Dinge konzentrierst, die dir WIRKLICH wichtig sind!

Anhand dieser Liste siehst du, womit du deine Zeit gefüllt hast. Achte darauf, die nun frei werdende Zeit nicht mit neuen Aufgaben zu füllen, sondern sie für deine Entspannung zu nutzen! Denn das ist es ja, was du wolltest: Erholung und Regeneration.

Wenn du noch etwas Inspiration für eine Not-To-Do Liste möchtest, zeige ich dir meine. Sie hängt bei mir am Kühlschrank und erinnert mich täglich daran, was meine Zeitfresser sind und was mir keinen Nutzen bringt, sondern meine Zeit stielt und somit Stress verursacht.

Du kannst sie dir gerne downloaden, ausdrucken und aufhängen. So hast du ein paar Zeitfresser immer im Blick!

Beispiel für eine Not-To-Do-Liste am Arbeitsplatz
Klicke auf das Bild für die ganze Liste