Wie fühlst du dich, wenn du das liest: mentale Gesundheit? Wahrscheinlich stellst du dir gerade die Frage: bin ich mental gesund? Es ploppen ein paar Begriffe auf und du kannst zustimmen, oder auch nicht. Und dann kommt direkt das Gefühl, entweder der Erleichterung (Puh, Glück gehabt) oder die Frage nach deiner mentalen Gesundheit hinterlässt ein schales Gefühl und dein Körper sackt ein kleines bisschen in sich zusammen. Mist.

1. Was ist mentale Gesundheit für dich?

Hast du dir schon einmal gezielt Zeit dafür genommen, dich zu fragen, was es für dich bedeutet mental gesund zu sein? Ist es die Abwesenheit von Störfaktoren, oder gehört da noch mehr dazu?

Viele Schlagworte treffen tagtäglich auf unser Bewusstsein und hinterlassen oft einen schalen Geschmack des Ich-müsste-auch-mal-wieder-was-für-mich-Tuns. Aber ist da nicht auch gesellschaftlicher Druck, der uns einreden will, wir müssten besonders relilient sein, gleichzeitig entspannt, kreativ und Stress gelassen begegnen? Wessen Erwartungen stecken dahinter?

Hier geht es darum, herauszufinden, wer du bist und wie du aufgestellt bist. Was bringst du mit und welche Wolken hängen vielleicht etwas tiefer und wollen genauer angesehen werden? Wann fühlst du dich mental gesund?

Mentale Gesundheit - Faktoren

Ich mag hier gerne einmal Wikipedia zitieren, weil es dort so treffend formuliert ist

„Psychische Gesundheit (auch seelische, geistige, oder mentale Gesundheit; engl. mental health) ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.“

Mentale Gesundheit bewegt dich dabei auf einer kontinuierlichen Skala, die jeder für sich selbst definiert und die auch jeden Tag anders aussehen kann. Manchmal schlafen wir schlecht und stehen dann gerädert auf. Die Gedanken kreisen dann darum, wir wie den Tag gut rumkriegen können und pushen uns möglicherweise mit Zucker und Kaffee. Es ist ganz normal, dass wir uns an so einem Tag weniger gesund fühlen, als an anderen Tagen, die wir ausgeschlafen und gestärkt starten.

Hinzu kommt, dass wir in einer Gemeinschaft leben und uns permanent vergleichen. Wir sehen, wie Menschen in unserem Umfeld auf stressige Situationen reagieren und gleichen das mit unserem eigenen Verhalten ab. Gerade solche Verhaltensabgleiche haben einen großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen und schlussendlich darauf, wie wir handeln.

Mentale Gesundheit ist also ein Zustand, der veränderlich und individuell ist. Es ist etwas, das du aktiv durch dein Handeln beeinflussen kannst!

Ich bin davon überzeugt, dass jeder seine Gesundheit selbst bestimmen kann (abgesehen von medizinischen Notfällen, aber davon sprechen wir hier nicht). Ich rede davon, dass jeder selbst Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit übernehmen kann und damit selbst durch seine Handlungen bestimmen kann, wie gesund er sich fühlt. Jeder kann aktiv werden und seinen Zustand des Wohlbefindens beeinflussen.

Deswegen sind wir hier!

Ich möchte dich einladen, dass du dich aktiv deine mentale Gesundheit verbesserst/ steigerst!

Ich zeige dir, wie du zu einer Person wirst, die ihre Möglichkeiten ausschöpft, die ihre Lebensbelastungen bewältigt, die ihren Zustand des Wohlbefindens selbst definiert und für sich erreicht.

Das kannst du heute schon tun!

Worksheet um Stichpunkte zur mentalen Gesundheit einzutragen
Klicke auf das Blid für den Download
Skalen um deinen Standpunkt zur mentalen Gesundheiteinzutragen
Klicke auf das Bild für den Download

Hier auf den Worksheets kannst du deinen aktuellen Stand eintragen und für dich festhalten. In den Wolken kannst du eintragen, was für dich mentale Gesundheit ausmacht. Wann fühlst du dich so richtig gut? Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt. Du kannst dir gerne von oben Inspiration holen, ich bin mir sicher, dass dir sehr viel mehr einfällt, was deine mentale Gesundheit ausmacht.

In einem zweiten Schritt habe ich dir eine Skala aufgezeichnet. Hier kannst du zwei Zustände eintragen. Einmal deinen IST—Zustand von heute und dein WUNSCH-Zustand. Nimm dir etwas Zeit darüber nachzudenken, was jetzt bereits schon gut ist und finde einen Punkt auf der Skala, der das gut repräsentiert.

In einem zweiten Schritt überlegst du dir, welchen Punkt der Skala du erreichen möchtest, deinen WUNSCH-Zustand.

Ich gebe dir zwei Beispiele, wie du es nutzen kannst.

A) Dein Ist-Zustand ist auf einer 3 und dein Wunsch-Zustand auf einer 10. Überlege dir, was du tun musst, um 7 Punkte auf deiner Skala nach oben zu steigen. Was bist du bereit, dafür zu opfern? Bist du bereit für diesen großen Sprung dein Leben richtig umzukrempeln? Wie realistisch ist das für dich? Wenn ich dich dabei begleiten darf, dann melde dich für ein 1:1 Coaching!

Wenn du für dich in Frage kommt, dann melde dich gerne für ein 1:1 Coaching!

B) Dein Ist-Zustand ist auf einer 3 und du möchtest lieber nach und nach Veränderungen vornehmen und deine Wunsch-Zustand ist es, auf eine 5 zu kommen. Auch hier stellst du dir die Frage, was kannst du tun, um deine mentale Gesundheit um einen Punkt nach oben zu verbessern? Dann hast du schon 50% deines Ziels erreicht.

Nun bleibt dir nur noch, ins TUN zu kommen, denn deswegen bist du doch hier, oder? Weil du etwas ändern möchtest!

Immer montags um 12 Uhr kommt ein neuer Beitrag zum Thema mentaler Gesundheit.

Auf meinem Instagram Account gibt es täglich Inspiration und Impulse zu mehr Selbstmitgefühl, Tipps, die dein Selbstwertgefühl steigern, nützliche Affirmationen und vieles mehr! Ich freue mich, wenn du vorbeischaust.

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Schlagwort: Stress

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